Stanz- und Laminieranlage

Entwickelt für die Weiterverarbeitung von flexiblen elektrischen Schaltungen mit einer max. Größe von 750 x 1500 mm, Breite x Länge) in der Automobilzulieferindustrie.

Hierbei werden in der rotativen Stanze vollautomatisch Verbindungslöcher jeglicher Form und Größe in eine Deckfolie (Laminat) gestanzt. Direkt anschließend wird diese Deckfolie passergenau auf die elektrische Schaltung unter Druck und einer max. Temperatur von 180°C auflaminiert.

Durch eine automatische Bahnmittenregelung in Verbindung mit einer Registerabfrage werden hierbei höchste Genauigkeiten beim Auflaminieren erzielt.

 

Eine zweite ebenfalls in der Linie stehende rotativ arbeitende Stanzeinheit wird für die Konturstanzung und Durchbrüche der Schaltung / Folie eingesetzt. Hierbei kann die Materialführung vorgewählt werden, so dass in der direkt anschließenden Ausbrechstation die konturgestanzten Schaltungen vereinzelt werden und automatisch in eine Auffangwanne fallen. Das Restgitter wird zu einem ebenfalls integrierten Abfallbehälter weitergeführt .

 

Es besteht aber auch die Möglichkeit, mit einem entsprechenden Stanzwerkzeug, bei dem die Einzelnutzen mit Stegen verbunden bleiben, das Material im Wiederaufwickler aufzuwickeln. Dieses ist sinnvoll für weitere Rollen-Weiterverarbeitung zum Beispiel das Aufbringen von elektronischen Bauteilen, Einbringen der Anschlußstecker etc.